CD „Different Colors“

Review „Different Colors“ by: Heath Andrews (USA)

Guitarist and multi-instrumentalist Dirk Edelhoff, has been teaching advanced guitar techniques in Germany for quite some time now.
Outside of that teaching he’s competed and won in music festivals and continued to hone his craft, turning himself into an incredibly versatile musician.
All those years of teaching and performance are channeled into his album, Different Colors.

In nine tracks, Edelhoff is able to show just how stunning a guitarist he is, while simultaneously constructing an instrumental album that is as fun to listen to as it is technically impressive.
There’s a lot to enjoy in the guitar playing of Dirk Edelhoff, his ability and talent is unquestionable, as is his versatility.
By demonstrating his craft across multiple different musical styles, Edelhoff makes Different Colors an enjoyable album to listen to as a whole.
He also displays his years of experience as a performer and teacher by making every note mean something to the song they’re played in.

Music and guitar enthusiasts will be thrilled by this collection of consistently played gems, and even casual music fans will be able to appreciate the talent that has been poured into this record.


Rezension von German Rock e.V.

DIRK EDELHOFF

Different Colors
2012, E-Indi-Records        Barcode: 885767030206

Dirk Edelhoff lebt in Schwerte. Er hat in vielen Bands und Studio-Sessions sein Können als Gitarrist bewiesen. An vielen CD -Produktionen von Kollegen war er beteiligt, wie zum Beispiel bei Epitaph, dem Dot. De. Project oder auch Crazy Chris Kramer. Nun endlich stellt er seine eigene erste Solo CD vor. Sie heißt Different Colors und verdeutlicht damit das, was dieser Mann an Möglichkeiten des Gitarrenspiels drauf hat.

Jetzt liegt diese CD auf dem Redaktionstisch. Was werde ich wohl hören? Dirk gibt natürlich auch Gitarrenunterricht, irgendwoher müssen die Brötchen herkommen, und er spielt bei vielen verschiedenen Kollegen oder Bands mit. Da mache ich mir natürlich Gedanken ob es eine der typischen CDs sein wird in der der Mann zeigt was er kann und das praktisch bei jedem Stil. Der Titel lässt es vermuten.

Es geht erst mal sehr flippig mit Irish Sea los, das typisch daherkommt. Als zweites Stück wummert ein Rocksound aus den Boxen, der direkt in die Beine geht, und dann kommen die verschiedenen Stile und Spielarten Stück für Stück. Also doch eine Demonstration des eigenen Könnens – aber so gemixt, dass es eben nicht nur eine Demonstration ist, sondern man kann sich das Ganze Im Easy Listening durchaus hintereinander anhören, und sogar sträflicher Weise dabei was anderes machen und es trotzdem genießen.

Wer sich natürlich die Stücke im Einzelnen genauer anhört merkt wie exzellent das Spiel ist und wie fein die Arrangements sind. Der Ehrlichkeit halber gibt Dirk gleich zu Anfang in seinem Informationsblatt preis, dass die CD über Jahre entstanden ist. Das heißt in diesem Falle nicht, dass er monatelang an den einzelnen Tracks gefrickelt hat, sondern dass er immer dann wenn er mal Zeit hatte sich mit seinen eigenen Fähigkeiten als Stückeschreiber und entsprechend Ausführender mit „seiner Musik“ beschäftigt hat. Sehr schön finde ich, dass es kein reines Gitarristen-Album geworden ist, wie man es so oft in solch einem Falle erlebt. Es bleibt genügend Spielraum für eine wunderschön gespielte Hammondorgel die sogar ihr eigenes Solo hat auf Irish Sea, und klasse ist auch der  unterstützende Gesang auf Drei Viertel.

Ja wie kann man diese Scheibe kurz beschreiben? Ich würde es einen schönen Spaziergang durch das Reich handgemachter Musik nennen. Es ist wesentlich mehr als eine Parade der Fähigkeiten. Es ist aber auch kein Konzeptalbum oder geschlossenes Werk. Wenn Dirk Edelhoff konsequent ist, dann wird er weitere CD ist auf den Markt bringen, zumal die Reaktionen auf diese CD schon bis jetzt sehr gut sind. Dann wird er sich entscheiden müssen, welchem Stil er mit zehn oder 15 Stücken auf dem Album frönen will.

Bei seinem Können kann er es sich leisten durchaus verschiedene Alben darzubieten. So könnte es ein Rockalbum geben, danach ein wunderschönes Blueswerk, und es wäre sicherlich nicht schlecht auch einen jazzigen oder gar souligen Silberling nachzuschieben.

Fazit: Dirk Edelhoff hat eine Visitenkarte auf den Tisch gelegt, die ich mir einstecke. Eine Sammlung vielfältiger schöner Musik. Ich bin auf die zweite CD jetzt schon sehr gespannt.

Kurt Mitzkatis


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